"Welch fatale moralische Anmaßung": Vertriebenen-Gedenktag stößt auf Kritik - n-tv.de
Ja neee - is klar!
Es geht mir gelinde gesagt auf den Sack! Dieser Tanz um den "goldenen Vertriebenen", der sich durch die deutsche Geschichte seit der "Stunde Null" (c)(r) zieht.
Mein Vater wuchs in einem kleinen Kaff namens Goldbach und später in Breslau auf. Nachdem er für die Nazi-Verbrecher "zu den Fahnen geeilt" wurde, Krieg und Gefangenschaft hinter sich gebracht hatte, begann für ihn ein neues Leben im Südwesten Deutschlands. Er hat meine Muitter getroffen, ich wurde geboren und ich kann mich nicht erinnern, daß er sich je als Vertriebenen bezeichnet hätte. Dabei hätte er - und alle, die damals die gewohnte Heimat verlassen mußten - alles Recht dazu gehabt.
Die "Stunde Null" (c)(r) feiert dieses Jahr ihren 66. Geburtstag. Ich wage die kühne Behauptung, daß diejenigen, die heutzutage eine Funktion in den sog. "Vertriebenenverbänden" inne haben Vertreibung nicht erlebt haben. Aufgewachsen sind sie auf einer der beiden Seiten des eisernen Vorhangs und die "Erinnerung" an die "Heimat" kennen sie nur aus Erzählungen ihrer Vorfahren.
Nichts gegen die Pflege von Tradition im Sinne von Trachten, Sprache, Speisen etc. ... aber eine Pflege im Sinne von "wir sind vertrieben worden" steht diesen Menschen in keinster Weise zu. Abgesehen davon ... wir haben ja angeblich seit bald 20 Jahren ein "freies Europa". Es steht jedem frei dort hin zu ziehen, wo sein Herz in hin trägt. Und wenn das Oberschlesien, das Sudetenland, Ostpreußen oder weiß der Geier wo ist ... bitte, warum gehen die sog. "Vertriebenen" dann nicht dort hin zurück? Ist es einfacher im deutschen Nest zu jammern und sich ansonsten vor die parteipolitisch-korrekte Karre spannen zu lassen?
Mein Vater hat übrigens gegen Ende seines Lebens Oberschlesien besucht. Alte Erinnerungen erleben vielleicht .. an eine Zeit, in der er sich als Kind geborgen gefühlt hat. Bedauert hat er es trotzdem nicht, die "Heimat" verloren zu haben. Ich denke er kam in der Realität sehr viel früher an, als manche "Vertiebene" heutzutage.
Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.
Das Recht des Volkes auf Sicherheit der Person und der Wohnung, der Urkunden und des Eigentums vor willkürlicher Durchsuchung, Festnahme und Beschlagnahme darf nicht verletzt werden, und Haussuchungs- und Haftbefehle dürfen nur bei Vorliegen eines eidlich oder eidesstattlich erhärteten Rechtsgrundes ausgestellt werden und müssen die zu durchsuchende Örtlichkeit und die in Gewahrsam zu nehmenden Personen oder Gegenstände genau bezeichnen.
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