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Sonntag, 4. August 2013

Griechenland: Milliarden-Desaster noch vor der Bundestags-Wahl | DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN

(Quelle: http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de) 

Griechenland: Milliarden-Desaster noch vor der Bundestags-Wahl

Der IWF hat Griechenland ein neues Milliarden-Loch bescheinigt. Keine guten Nachrichten für die deutsche Bundesregierung. Schließlich fordert der IWF schon seit Langem einen weiteren Schuldenschnitt für das Land. Und der Druck von den BRIC-Staaten auf den IWF wird größer. Sie wollen nicht mehr für das reiche Europa zahlen. 

Griechenland: Milliarden-Desaster noch vor der Bundestags-Wahl

Der IWF hat Griechenland ein neues Milliarden-Loch bescheinigt. Keine guten Nachrichten für die deutsche Bundesregierung. Schließlich fordert der IWF schon seit Langem einen weiteren Schuldenschnitt für das Land. Und der Druck von den BRIC-Staaten auf den IWF wird größer. Sie wollen nicht mehr für das reiche Europa zahlen.



Der neue IWF-Bericht zeigt, dass die wirtschaftlichen und sozialen Entwicklungen in Griechenland sich nicht verbessert haben (Grafik: IWF, DWN).
Der neue IWF-Bericht zeigt, dass die wirtschaftlichen und sozialen Entwicklungen in Griechenland sich nicht verbessert haben (Grafik: IWF, DWN).

Das Spiel um Griechenland geht in eine neue Runde. Wieder ist ein Milliardenloch aufgetaucht. Doch unter den Mitgliedsstaaten des Währungsfonds wächst die Ungeduld mit jedem Dollar der nach Europa fließt. Die BRIC-Staaten machen Druck und der IWF versucht, die Gangart zu verschärfen.
Der vierteljährliche Bericht des IWF zu Griechenland zeigt, dass dem Land bis 2015 weitere fast elf Milliarden Euro fehlen – Und das, obwohl jüngst die nächste fällige Tranche durchgewunken wurden (hier). Die Beurteilung der Lage in Griechenland fällt entsprechend schlecht aus:

„Die Inlandsnachfrage fällt weiterhin in einem moderaten Tempo und der Import-Rückgang führte zu einem weiteren Schrumpfen des Leistungsbilanzdefizits. (…) Die hohe Arbeitslosigkeit drückt die Löhne und die Wettbewerbsfähigkeit verringert sich weiter.“

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Griechenland: Milliarden-Desaster noch vor der Bundestags-Wahl | DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN

Die unendliche Geschichte ...

Griechenland ist nur die Spitze des Eisbergs der Probleme in tEUROland. Und mit ihrem "weiterso" haben es die Handlanger der Bankenzocker bisher geschafft, den Kessel vor der Explosion zu bewahren. Aber das wird nicht ewig gut gehen ... und der deutsche Michel wird nach dem Abnicken am 22.9. zu spüren bekommen, was ihn die Zockerei einiger Weniger kosten wird (den letztendlich ist es egal, welche Ja-Sager-Partei dann ReGIERung spielen darf!).

Was mir an dem Artikel aber am bemerkenswertesten ist ... der rot markierte Satz. Steht da nicht hohe Arbeitslosigkeit dücke die Löhne und deshalb sinkt die Wettbewerbsfähigkeit????

Irgenwie erzählt man uns in Deutschland doch das Gegenteil ... oder?!

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