Griechenland: Milliarden-Desaster noch vor der Bundestags-Wahl
Der IWF hat Griechenland ein neues Milliarden-Loch bescheinigt.
Keine guten Nachrichten für die deutsche Bundesregierung. Schließlich
fordert der IWF schon seit Langem einen weiteren Schuldenschnitt für das
Land. Und der Druck von den BRIC-Staaten auf den IWF wird größer. Sie
wollen nicht mehr für das reiche Europa zahlen.
Griechenland
Griechenland: Milliarden-Desaster noch vor der Bundestags-Wahl
Der IWF hat Griechenland ein neues Milliarden-Loch bescheinigt.
Keine guten Nachrichten für die deutsche Bundesregierung. Schließlich
fordert der IWF schon seit Langem einen weiteren Schuldenschnitt für das
Land. Und der Druck von den BRIC-Staaten auf den IWF wird größer. Sie
wollen nicht mehr für das reiche Europa zahlen.
Der
neue IWF-Bericht zeigt, dass die wirtschaftlichen und sozialen
Entwicklungen in Griechenland sich nicht verbessert haben (Grafik: IWF,
DWN).
Der vierteljährliche Bericht des IWF zu Griechenland zeigt, dass dem Land bis 2015 weitere fast elf Milliarden Euro fehlen – Und das, obwohl jüngst die nächste fällige Tranche durchgewunken wurden (hier). Die Beurteilung der Lage in Griechenland fällt entsprechend schlecht aus:
„Die Inlandsnachfrage fällt weiterhin in
einem moderaten Tempo und der Import-Rückgang führte zu einem weiteren
Schrumpfen des Leistungsbilanzdefizits. (…) Die hohe Arbeitslosigkeit
drückt die Löhne und die Wettbewerbsfähigkeit verringert sich weiter.“
Griechenland: Milliarden-Desaster noch vor der Bundestags-Wahl | DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN
Die unendliche Geschichte ...
Griechenland ist nur die Spitze des Eisbergs der Probleme in tEUROland. Und mit ihrem "weiterso" haben es die Handlanger der Bankenzocker bisher geschafft, den Kessel vor der Explosion zu bewahren. Aber das wird nicht ewig gut gehen ... und der deutsche Michel wird nach dem Abnicken am 22.9. zu spüren bekommen, was ihn die Zockerei einiger Weniger kosten wird (den letztendlich ist es egal, welche Ja-Sager-Partei dann ReGIERung spielen darf!).
Was mir an dem Artikel aber am bemerkenswertesten ist ... der rot markierte Satz. Steht da nicht hohe Arbeitslosigkeit dücke die Löhne und deshalb sinkt die Wettbewerbsfähigkeit????
Irgenwie erzählt man uns in Deutschland doch das Gegenteil ... oder?!
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