Steinbrück umgarnt die Ostdeutschen
Vor Kurzem warf der SPD-Kanzlerkandidat Regierungschefin Merkel fehlende Leidenschaft für Europa vor und sah das in ihrer DDR-Vergangenheit begründet. Weil ihm die Aussage als Pauschalkritik an Ostdeutschland ausgelegt wird, bemüht sich Peer Steinbrück nun um Schadensbegrenzung.
In seiner Wortwahl hält er sich selten zurück: SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück forderte die Schweiz einmal auf, mit der Kavallerie gegen Steuerflüchtlinge vorzugehen. Während der Diskussion um teure Dienstwagen sagte der Politiker lediglich, er habe "keinen Bock, auf einer Holzbank zu sitzen". Und nach den diesjährigen Wahlen in Italien titulierte der Politiker die dortigen Sieger als "Clowns". Oft bleiben Steinbrücks drastische Worte nicht ohne Folgen. Der italienische Staatspräsident Georgio Napolitano zum Beispiel sagte direkt nach dem Narren-Vergleich ein Treffen ab. Wenige Wochen vor der Wahl drohen Steinbrück seine Worte nun wieder einmal zum Verhängnis zu werden - diesmal werden sie ihm als Pauschalkritik an ganz Ostdeutschland angekreidet.
In einem Gespräch mit dem Tagesspiegel hatte der SPD-Politiker Kanzlerin Angela Merkel vorgeworfen, ihr fehle die Leidenschaft für Europa - und brachte das in Zusammenhang mit ihrer Herkunft aus der DDR. Merkel sei dort sozialisiert worden und deshalb stehe ihr das Projekt Europa ferner als einem in Westdeutschland aufgewachsenen Politiker. Zwar schob er noch hinterher: "Das will ich nicht missverstanden haben als Vorwurf, denn sie konnte sich ja nicht aussuchen, ob sie nach der Spaltung Deutschlands und Europas auf der östlichen oder westlichen Seite Europas aufgewachsen ist." Doch da war es eigentlich schon zu spät.
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Rückendeckung bekam Steinbrück nun aber aus seinen eigenen Reihen: Manuela Schwesig, stellvertretende Bundesvorsitzende der SPD und Sozialministerin von Mecklenburg-Vorpommern, sagte in einem Gespräch mit dem Deutschlandfunk: Die Äußerungen seien lediglich aufgebauscht worden.
Eigentlich vertrete der Kanzlerkandidat nämlich genau die Interessen der Ostdeutschen: Schließlich setze er sich für den Soli bis 2019 ein. Schwesig forderte in dem Interview außerdem einen einheitlichen Mindestlohn in der ganzen Repulik sowie eine Angleichung der Renten zwischen Ost und West. Merkel habe das zwar 2009 versprochen, aber "die Menschen in Ostdeutschland belogen und betrogen".
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Steinbrück umgarnt die Ostdeutschen - Politik - Süddeutsche.de
Also in einem stimme ich Peer S. zu ... aufgrund der Tatsache, dass Frau Angela M. in der DDR aufgewachsen ist hat sie sicher eine andere Sicht auf manche Dinge.
Das ist aber auch schon alles, wo ich Peer S. zustimmen kann.
Wenn Herr S. Frau M. "mangelnde Leidenschaft für tEUROpa" vorwirft, dann soll er sich bitte zuerst mal an die eigene Parteinase fassen! Schließlich stimmt seine Partei immer mit Frau M., wenn es darum geht den tEURO, tEUROpa oder irgendwelche Bankster und sonstige Heuschrecken aus der Scheiße zu ziehen.
Genauso verlogen ist, was Frau Rückendeckung von sich gibt. .
Wer glaubt eigentlich noch, dass die "Zwangsabgabe Ost" den Ostdeutschen zu Gute kommt?
Die "Zwangsabgabe Ost" dient nur dazu den Haushalt nicht allzu schlecht aussehen zu lassen, weil damit oben angesprochene Dinge mit aller Gewalt finanziert werden müssen.
Es ist halt Wahlkrampf ...
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