Wer Freiheit will, muss sie ertragen
Die Freiheitsstatue / Quelle: Wikipedia / Flickr / featherboa / http://www.flickr.com/photos/featherboa/43040507/
Die Freiheit muss immer wieder verteidigt werden, weil sie stets und überall bedroht wird – oftmals gerade von jenen, die sie selbstgefällig in ihren Reden führen, schreiben Dagmar Metzger, Steffen Schäfer, Andre Wächter in der Reihe “FREITAGSGEDANKEN”.
Freiheit“ hat gerade Hochkonjunktur, sie ist in aller Munde und jeder will ihr Verteidiger sein bzw. ihr wieder zu Achtung und Geltung verhelfen – allein ist es eine merkwürdige Hochkonjunktur. Denn die allermeisten, die sich ach so freiheitlich gesinnt geben, haben in Wirklichkeit wenig Sinn für Freiheit.
Wie sonst sollte man es verstehen, wenn beispielsweise die Europäische Union sich einerseits als Hort der Freiheit darstellt, aber inzwischen nahezu alle Belange ihrer Mitgliedsstaaten, beim richtigen Saatgut angefangen über die elektrische Leitfähigkeit von Waldhonig bis hin zur Größe des Toilettenabflusses regelt und damit gegen ihr eigenes Gründungsprinzip verstößt und vor allem die Wünsche und Bedürfnisse der Bürger völlig ignoriert? Ganz abgesehen davon, dass sie den Krisenländern inzwischen sogar den Haushalt diktiert und Parteien, die nicht die „Werte der EU“ teilen, bestrafen möchte.
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